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Lern- und Arbeitsmethoden

Unser Ziel ist es, die jedem Kind innewohnende Neugier und Freude an der Arbeit zu bewahren und ihm Wege zu eröffnen, wie es selbstständig lernen und arbeiten kann.

Freiarbeit

"Hilf mir, es selbst zu tun!"
M. Montessori

In der Freiarbeit erfahren die Kinder eigene Wege zur Aneignung von Weltwissen. Dazu benötigen die Kinder eine vorbereitete Umgebung, die Materialien aus allen Wissensgebieten und Sinnesmaterialien bereithält.
Maria Montessori erarbeitete aufeinander aufbauende Sinnes-, Mathematik- und Sprachmaterialien, mit denen das Kind selbständig lernen kann. Es wählt in der Freiarbeit selbständig den Lerninhalt (durch das Material), die soziale Lernform (allein, mit einem Partner, in der Gruppe) und bestimmt die Zeitdauer seiner Arbeit.

Projektarbeit

"Arbeit ist jede Tätigkeit, die die Befriedigung der individuellen Bedürfnisse zum Ziel hat und die deshalb vom Kind in natürlicher Weise angestrebt wird."
C. Freinet

Das Thema einer Projektarbeit ergibt sich aus den Interessen der Kinder, aus dem Festkalender u.ä. Es wird fächerübergreifend in all seinen Dimensionen, der naturwissenschaftlichen, religiös-sinnorientierten, alltagsbezogenen, musischen, mathematischen und schreibdidaktischen, bearbeitet.

Ein Projekt beinhaltet alle Phasen von der Planung bis zur Durchführung. Die Kinder erlernen dabei lösungsorientiertes Vorgehen. Sie bestimmen selbst, in welcher Gruppe und zu welchem Arbeitsvorgang sie lernen oder etwas entwickeln wollen.

Gebundener Unterricht

Der gebundene Unterricht ist als eine Ergänzung zur Frei- und Projektarbeit zu verstehen. Der Unterricht ist gebunden an die Zeit, an die Gruppe und an das vorgegebene Thema. Die Kinder lernen, eigene Interessen zurückzustecken, um mit der gesamten Gruppe an einer Sache zu arbeiten.

Altersmischung

Jahrgangsübergreifende Klassen fördern den Erwerb sozialer Kompetenzen und die Bereitschaft der Kinder zur Kooperation. Außerdem wird das kindliche Lernen durch gegenseitiges Helfen erleichtert. Zum einen weil sich die Kinder in ihrer Denk- und Mitteilungsweise näher sind und somit verständlicher erklären können.

Die Älteren regen die Jüngeren an und wecken deren Interessen an unterschiedlichen Aufgaben. Zum anderen muss das Kind, das einen Sachverhalt erklärt, sein Wissen ordnen. So werden eigene Unklarheiten deutlich, was zu einem tieferen Verständnis der Sache führt.

Durch die gegenseitige Hilfe in der Schule entwickeln die Kinder Interesse und Achtung voreinander. Diese Grundqualitäten sozialen Verhaltens ermöglichen Toleranz, soziale Kompetenz und Konfliktfähigkeit.