Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

„Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt“ (Talmud, Koran)

Liebe Eltern, liebe Kollegen, liebe Freunde, liebe Kinder!

Wir wollen helfen beim Bau einer Schule und eines Kinderheimes in Nepal!

Johannes Pilz (32Jahre) lebt mit seiner Partnerin Nuri in Nepal und betreibt dort eine einfache Wanderstation. Nun hat das Erdbeben 40 km von seinem Wohnort Pokhara seinem Leben in eine andere Richtung gegeben. Wie bei allen Menschen in der Region gibt es den Alltag nicht mehr. Stattdessen bestimmen unermüdliche Hilfe, körperliche schwere Anstrengungen, Menschen zu bergen, Schlaflosigkeit, keine Zeit, um mit Trauer und den traumatischen Bildern der Katastrophen, Toten und Verletzten um zu gehen ihr Leben. Für 20 Waisenkinder sollen nun eine Schule und ein Heim entstehen. Neben der Soforthilfe, bei der es zunächst nur um die Sicherstellung der Existenz, wie Nahrung (Reis und Wasser) beschaffen, Unterkünfte zum Schlafen geht, braucht dieses Projekt dauerhafte Hilfe. Wir haben große Hochachtung vor den Helfern, die sich dieser Aufgabe stellen - der wir uns nicht stellen müssen.

(Johannes Pilz war ein ehemaliger Schüler von Susanne Wittenberg-Tschirch.)

Wir bitten Euch herzlich, den Helfern, den Menschen in Nepal mit Eurer noch so kleinen Spende zu unterstützen!

Aufruf von Johannes Pilz:
Wir haben jetzt über eine Woche versucht zu helfen wo es nur geht, geschleppt, gegraben, gefiltert, usw. Es ist zwar viel finanzielle Hilfe auf dem Weg bzw. schon da. Nur leider startet jetzt die Korruption. Hier in Nepal existiert ein Kastenwesen (reich bis arm). Das Geld kommt in den oberen Kasten an, die bestimmen und entscheiden. Ihr könnt euch vorstellen, dass den ärmeren Menschen davon keine Hilfe zu Teil wird. Jetzt sind wir dabei eine junge Lehrerin mit 20 Kindern zu uns zu holen. Sie  ist politisch sehr engagiert für ihre Region. Obwohl sie aus einer der untersten Kasten kommt, genießt sie auf Grund ihrer Ausbildung und ihres sozialen Engagements  ein höheres Ansehen als ihr in diesem Land zusteht. Die Kinder  kommen aus der Region Dadhing, direkt bei Gurkha wo das Epizentrum des Erdbebens war. Sie haben alles verloren, abgesehen vom Haus auch Familienangehörige. Jetzt haben wir die Möglichkeit auch finanziell zu helfen, weil ich weiß, dass das Geld auch da ankommt wo es hin soll. Die finanzielle Hilfe wird direkt für den Bau einer neuen Schule und eines Heim für die Kinder genutzt.

Hier in Pokhara wurden wir von dem Erdbeben im Vergleich zu Kathmandu nicht sehr getroffen. Abgesehen von ein paar Rissen in den Häusern ist alles gut, 30-40 km von hier entfernt sieht es dann ganz anders aus. 500 Bergdörfer sind komplett dem Erdboden gleich gemacht. Und dort kommt keinerlei Hilfe an. Wir haben hier in Pokhara jetzt einige Projekte laufen.Darum; z.B. sammeln wir Geld um Jeeps mit Reis und Zelten und weiteren Hilfen in diese Region zu schicken.

Wer helfen will, möge bitte auf dieses Konto überweisen:

 Johannes Pilz

IBAN. DE66300800000552469600

Bic. DRESDEFF300

Bank. Commerzbank AG

Aufbau Kinderheim und Schule "Madhu" Nepal

 

Zum Thema Spendenquittungen:

 

Spendenquittungen können aus folgenden Gründen in dieser Nothilfesituation nicht ausgestellt werden, denn für Spendenquittungen müssten wir einen Verein mit Satzungen, Schatzmeister, Steuerzulassung und .....gründen. Das Gouvernement von Nepal versteuert Spendengelder und Hilfsgüter und dann kommt fast nichts mehr an oder wird anderweitig ausgegeben. Der Bau des Kinderheims und der Schule bzw. die jetzige Versorgung der Kinder wird dokumentiert und fotografiert und allen Spendern zugänglich gemacht.

 

 

Was mit Ihren Spendengeldern bereits erreicht wurde

Hallo liebe Freunde…

 

Erstmal im Namen aller, vielen Dank an all die lieben Menschen. Durch euer Engagement haben wir knapp 1800€ bis jetzt gesammelt. Noch lange nicht alles ausgegeben da man wirklich sehr vorsichtig sein muss, dass z.B. kein Neid entsteht wie es leider im Dorf von Madhu passiert.  Madhu leitet eine women association für alleinerziehende Mütter und Prostituierte (ganz am Ende der Nahrungskette). Somit ist sie schon verrufen unter den Dorfältesten. Jetzt bekommt sie auch noch Hilfe aus dem Ausland. Um diese Situation zu entschärfen, haben wir beschlossen unsere Hilfe auszubreiten - das heißt Reis, Wasser, Planen und Geld für den Wiederaufbau für das ganze Dorf/Region . Das wiederum bedeutet natürlich noch viel mehr Unterstützung für Madhu, da registriert wird, dass es ihr zu verdanken ist. Doch das alles little by little, damit keine "Ansprüche" entstehen und Hilfe Hilfe bleibt und nicht einfach nur Geld von Reich für Arm. Alles braucht seine Zeit. Nepal bzw untere Kasten werden noch Jahre brauchen um wieder 'gewohnte' Umstände zu erlangen. Mein Versprechen euch bildlich Anteil zu nehmen, gilt dementsprechend auf lange Zeit. Ich tue mich wirklich schwer,  Bilder von notleidenden Menschen zu machen, welche ihr ja auch gar nicht sehen wollt (glaubt mir). 

Always be happy 

Johannes Pilz aus Nepal

 

 

Liebe Eltern, liebe Kinder, liebe Freunde!

Danke für die vielen Aktionen und Spenden, die wir bisher für Nepal aufbringen

konnten. Aus einer Mail seiner Mutter Heike sind folgende Zeilen:

„Vorige Woche sind Johannes und seine Helfer mit ihrem Jeep voller Nahrungsmittel von Nepalis überfallen worden… na wenigstens haben nun ganz verzweifelte Menschen etwas zu Essen. Die Situation ist sehr schwierig. Organisieren die Jungs was für die Einen, kommt Missstimmung bei den Anderen auf. Die Existenzängste, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und der Hunger lassen das Sozialverhalten und die Mitmenschlichkeit leider immer kleiner werden.

Durch die vielen Nachbeben, die bis heute stattfinden, ist die Lage sehr angespannt und alle haben Angst, weil über ein weiteres größeres Erdbeben gesprochen wird. Das Gästehaus von den Jungs hat so viele Risse, dass sie es nicht mehr bewohnen können. Es gibt überhaupt keine Touristen mehr in Nepal und somit auch keine Arbeit und kein Einkommen für die Nepalis und auch für Johannes und Nuri nicht. Alle Hotels sind geschlossen und mittlerweile müssen die beiden überlegen, wie sie selbst überleben können. Johannes hat für die Spendengelder eine Fondation mit einem anderen Hilfsverein gegründet, um die Spendengelder besser koordinieren zu können und um demnächst auch Spendenquittungen ausstellen zu können. Nächste Woche fahren sie in die neugegründete Schule von Madhu und bringen Schuluniformen (sonst gilt das nicht als Schule) und Materialien in das Dorf. Da sind sie immer ca. 2 Tage unterwegs. Sie werden Fotos machen über die Wiedereröffnung dieser Schule und auch Infos über die gegründete Fondation. Johannes und seine Helfer sind derzeit sehr deprimiert, weil alles was sie tun nur einen kleinen Teil der Menschen erreicht. Internationale Spendengelder laufen aus, man geht zur Tagesordnung über. Wenn die Fondation ins Laufen gekommen ist, brauchen Johannes und Nuri dringend eine Auszeit.  Sie müssen mal wieder etwas anderes sehen als Zerstörung, Tod, Missgunst, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Hunger und Elend.“